Nachhaltigkeit in der Versicherungsbranche

Weltkugel und Holzwürfel mit ESG Kriterien (Environment, Social, Governance)

Die Versicherungsbranche durchlebt einen bedeutenden Wandel, indem sie sich zunehmend den Herausforderungen und Chancen der Nachhaltigkeit stellt. Über den traditionellen Fokus auf finanzielle Sicherheit hinaus spielt die Branche eine Schlüsselrolle bei der Integration verantwortungsvoller nachhaltiger Praktiken. In diesem Magazinbeitrag beleuchten wir zentrale Aspekte, die die Versicherungslandschaft in Bezug auf Nachhaltigkeit prägen.

Inhalt

Klimawandel und die Dringlichkeit des Handelns

Die globale Versicherungsbranche steht vor einer epochalen Veränderung, die nicht nur finanzielle Auswirkungen hat, sondern auch die grundlegende Funktionsweise des Sektors in Frage stellt. Steigende Temperaturen, unvorhersehbare Wetterereignisse und Naturkatastrophen stellen die Versicherungsunternehmen vor bisher ungekannte Herausforderungen.

Die Statistiken sprechen eine klare Sprache: Zwischen 1980 und 2019 hat sich die Anzahl der jährlichen Naturkatastrophen mehr als verdreifacht. Allein in den letzten zehn Jahren wurden im Durchschnitt jährlich über 400 Naturkatastrophen registriert, was zu enormen wirtschaftlichen Schäden führte. Diese zunehmende Häufigkeit und Intensität von Stürmen, Überschwemmungen, Dürren und Waldbränden unterstreicht die akute Notwendigkeit für Versicherer und andere Finanzmarktteilnehmer, sich auf die Realitäten des Klimawandels einzustellen.

Laut Einschätzung des Rückversicherers Munich Re verursachten im Jahr 2023 Naturkatastrophen weltweit volkswirtschaftliche Schäden von 250 Milliarden US-Dollar, davon waren 95 Milliarden versichert. Die versicherten Schäden liegen nah am Schnitt der vergangenen fünf Jahre (105 Mrd. US$). Der langfristige Trend zeigt nach oben: Lag der Zehn-Jahres-Schnitt (2013 bis 2022) der Gesamtschäden inflationsbereinigt bei 230 Milliarden Dollar, waren es im Mittel von 30 Jahren (1993 bis 2022) „nur“ 180 Milliarden.

Die Dringlichkeit des Handelns basiert nicht nur auf finanziellen Überlegungen, sondern auch auf dem ethischen Imperativ, Menschen und Gemeinschaften in Zeiten von Krisen zu unterstützen. Die Versicherungsbranche spielt eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels, indem sie als finanzieller Rückhalt fungiert und die wirtschaftliche Erholung nach Naturkatastrophen unterstützt.

Um dieser Dringlichkeit gerecht zu werden, müssen Versicherungsunternehmen nicht nur ihre Risikomodelle überarbeiten, sondern auch innovative Produkte und Dienstleistungen entwickeln. Die traditionellen Methoden der Risikobewertung reichen nicht mehr aus, um den sich wandelnden Bedingungen gerecht zu werden.

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Branche proaktiv handelt, um den steigenden Risiken und Unsicherheiten zu begegnen und gleichzeitig nachhaltige Versicherungslösungen für die Zukunft zu schaffen. Der Klimawandel erfordert nicht nur eine Anpassung, sondern eine grundlegende Transformation der Versicherungsbranche, um den sich verändernden Realitäten gerecht zu werden.

Regulatorik

Die Versicherungsbranche sieht sich nicht nur aus unternehmerischer Perspektive mit den Herausforderungen und Chancen der Nachhaltigkeit konfrontiert, sondern auch auf regulatorischer Ebene. Der EU-Aktionsplan und die ESG-Kriterien spielen hierbei eine zentrale Rolle.

EU-Aktionsplan als Wegweiser

Der EU-Aktionsplan „Finanzierung nachhaltigen Wachstums“ von 2018 zielt darauf ab, den Finanzsektor nachhaltiger zu gestalten. Ein zentrales Element ist die Entwicklung einer Nachhaltigkeits-Taxonomie, die von einer Expertengruppe erstellt wird. Diese Taxonomie bezieht sich auf sechs Umweltziele und soziale Aspekte und legt Evaluierungskriterien fest, um nachhaltige wirtschaftliche Aktivitäten zu definieren. Die Taxonomie wird schrittweise in EU-Rechtsvorschriften überführt, wobei Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel die ersten Fokusgebiete sind. Unternehmen und Finanzinstitutionen müssen darüber berichten, inwieweit ihre Aktivitäten den Taxonomie-Kriterien entsprechen. Die Taxonomie soll auch soziale Aspekte und Aspekte guter Unternehmensführung abdecken und wird kontinuierlich aktualisiert. Kritik gab es wegen der anfänglichen Fokussierung auf Klimaziele. Der delegierte Rechtsakt für die nicht klimabezogenen Umweltziele wurde im Juni 2023 im Rahmen des Sustainable Finance Package veröffentlicht und findet seit Januar 2024 Anwendung.

Kurz erklärt: SDG und ESG

Die SDG (Sustainable Development Goals) sind 17 globale Ziele, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet wurden, um bis 2030 eine nachhaltige Entwicklung weltweit zu fördern.

17 globale Nachhaltigkeitsziele (SDG)
17 globale Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs). Bild: DGVN
ESG-Kriterien, bestehend aus Umwelt, Soziales und Governance, spielen eine Schlüsselrolle bei der Investmentbewertung. Im Umweltbereich beziehen sie sich vor allem auf erneuerbare Energien, effizienten Ressourceneinsatz, umweltverträgliche Produktion und minimale Luft- und Wasseremissionen. Sozial werden Arbeitsrechte, Sicherheitsstandards, faire Bedingungen, angemessene Entlohnung, Bildungschancen und Nachhaltigkeitsstandards bei Zulieferern bewertet. Im Governance-Bereich stehen transparente Maßnahmen gegen Korruption, Nachhaltigkeitsmanagement auf Vorstandsebene, Verknüpfung von Vergütung mit Nachhaltigkeitszielen und Whistleblowing-Praktiken im Fokus. ESG-Kriterien ermöglichen eine ganzheitliche Beurteilung von Investments hinsichtlich Umweltverträglichkeit, sozialer Auswirkungen und Unternehmensführung und dienen als Leitfaden für nachhaltige Investitionen.

Die Regulatorik im Bereich Nachhaltigkeit bietet also klare Leitlinien und fördert eine ganzheitliche Integration von ESG-Kriterien in die Versicherungspraxis. Zwar wächst unter Finanzdienstleistern die Kritik an der Vielzahl komplexer Regulierungen der EU rund um das Thema und der Anteil an Beratungen zu nachhaltigen Altersvorsorgeprodukten ist laut einer Untersuchung von Sirius Campus mit 32% (2023) immer noch relativ gering. Dennoch gibt es Faktoren, die Beratern und Vermittlern als Motivation für mehr nachhaltigkeitsbezogene Transparenz in der Kundenberatung dienen können. In der Befragung gaben 33% der Vermittler an, dass sie mit dem Fragebogen für Nachhaltigkeitspräferenzen Interesse und Engagement bei ihren Kunden für das Thema erzeugen können. 18% berichten, durch die Beratung und passende Angebote sogar eine höhere Preisbereitschaft bei ihren Kunden erzeugen zu können.

Infografik EU Nachhaltigkeits-Regulatorik
Regulatorische Herausforderungen für Finanzmarktteilnehmer

Nachhaltigkeit als Treiber für Veränderungen

Traditionell steht die Versicherungsbranche im Zentrum des Schutzes vor finanziellen Risiken. Doch im Zeitalter der Nachhaltigkeit erweitert sich ihre Rolle. Es geht nicht nur darum, finanzielle Sicherheit zu bieten, sondern auch um den Beitrag zur Sicherung einer nachhaltigen Zukunft. Die Branche sollte sich aufgerufen sehen, aktiv an der Förderung von Umwelt- und Sozialzielen teilzunehmen.
Die Risiken rund um Naturgefahren, Cyberangriffe und Lieferketten-Vernetzungen werden für die Versicherungsindustrie immer größer und unberechenbarer.
Petra Riga-Müller
Vorständin Industriekundensegment der Zurich Gruppe Deutschland

Eine wesentliche Schwierigkeit besteht darin, dass die Palette an Nachhaltigkeitsrisiken sehr breit und oft schwer zu quantifizieren ist. Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken muss sich auf alle Ebenen der Wertschöpfungskette beziehen und erfordert einen weitreichenden Blick.

Innerhalb der Nachhaltigkeitsrisiken unterscheidet man zwischen physischen und Transitionsrisiken. Physische Risiken beziehen sich auf die direkten Auswirkungen klimatischer Veränderungen, wie beispielsweise Naturkatastrophen oder erhöhte Temperaturen. Auf der anderen Seite stehen Transitionsrisiken, die durch den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft entstehen. Änderungen in Gesetzen, Vorschriften, Verbraucherpräferenzen und Technologien können unter anderem dazu führen, dass Unternehmen zur Geschäftsaufgabe gezwungen sind oder finanzielle Vermögenswerte an Wert verlieren.

Ein Schlüsselaspekt, um nachhaltige Ziele zu erreichen, liegt in der Vielfalt der Produktlandschaft. Die Branche muss sicherstellen, dass die angebotenen Produkte die Vielschichtigkeit nachhaltigkeitsbezogener Anlagen widerspiegeln. Von ökologischen Aspekten bis hin zu sozialer Verantwortung – Versicherungsprodukte sollten eine breite Palette nachhaltiger Anlagemöglichkeiten abbilden. Hierbei spielt die Beratung eine entscheidende Rolle, um Kunden optimal über die Auswirkungen ihrer Investitionen zu informieren. Im Folgenden gehen wir daher näher auf Ansätze für nachhaltige Versicherungsprodukte und die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in den Versicherungsvertrieb ein.

Nachhaltigkeit in Versicherungs­produkten

In einer Zeit, in der der Ruf nach nachhaltigen Lösungen immer lauter wird, nimmt die Versicherungsbranche eine entscheidende Rolle ein. Die verstärkte Ausrichtung auf Nachhaltigkeit eröffnet neue Potenziale für Versicherungsprodukte.

Das Schadenmanagement gewinnt eine doppelte Bedeutung. Einerseits geht es darum, nachhaltige Lösungen für Schadenfälle zu implementieren, andererseits stehen präventive Maßnahmen im Fokus, um Risiken zu minimieren.

Aus einem Positionspapier des GDV geht hervor, wie sich die Assekuranz zum nachhaltigen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft verpflichtet.

„Nachhaltige Versicherungsprodukte werden ausgebaut. Dazu gehören etwa Versicherungen, die Sharing-Konzepte unterstützen oder verstärkt auf die Reparatur eines defekten Gegenstands setzen anstelle eines Austauschs. Bis 2025 werden die Unternehmen zunehmend solche Nachhaltigkeitskriterien in die Praxis der Schadenregulierung integrieren. Schon heute investieren viele Versicherer in Präventionsmaßnahmen. Das Angebot an Produkten für die Altersvorsorge, die auf einer nachhaltigen Kapitalanlage basieren, wird ebenfalls ausgebaut.“

Mit wachsendem Nachhaltigkeitsfokus entwickelt die Versicherungswirtschaft innovative Policen, die von der Absicherung nachhaltiger Mobilität bis zur Förderung energetischer Modernisierungsmaßnahmen reichen:

Im Bereich der Kfz-Versicherung gibt es besonders im Bereich der Elektro- und teilweise Wasserstoffmobilität Fortschritte. Schäden an Zubehör wie Kabeln, Wallboxen und mobilen Ladestationen werden abgesichert. Auch Risiken durch Blitzeinschläge und Hacker-Angriffe finden Einzug in die Policen. Elektro- und Wasserstofffahrzeuge werden oft durch Prämienrabatte gegenüber den Tarifen für Verbrenner belohnt.

Ein weiteres Beispiel, bei dem zunehmend auf nachhaltige Leistungen geachtet wird, ist die Hausratversicherung. So werden mitunter Unternehmen mit Rabatten belohnt, wenn sie aus Gründen der Nachhaltigkeit die Reparatur von Schäden übernehmen oder bei der Wiederbeschaffung die Auswahl von Geräten mit höherer Effizienzklasse treffen.

In der Wohngebäudeversicherung findet Nachhaltigkeit ebenfalls Berücksichtigung. Versicherungen übernehmen zum Beispiel Mehrkosten für energetische Modernisierungsmaßnahmen, fördern die Wiederbepflanzung von Gärten und setzen auf Dach- oder Fassadenbegrünung. Auch die Kosten für Energieberatungen werden zunehmend übernommen. In den Produktportfolios werden zum Teil Zusatzkomponenten eingeführt, die einen erweiterten Schutz vor Naturereignissen wie beispielsweise Unwettern bieten.

Neben etablierten Photovoltaikversicherungen rücken auch Wärmepumpen vermehrt in den Kundenfokus. Diese können über die Wohngebäudeversicherung abgesichert werden. Um mögliche durch Wärmepumpen verursachte Schäden, wie etwa austretendes Kühlmittel, abzudecken, kann zudem die Haftpflichtversicherung an Bedeutung gewinnen.

Weitere Beispiele aus dem Markt wären Krankenversicherungstarife, die verstärkt Naturheilverfahren und präventive Gesundheitsservices einschließen, oder Lebensversicherungen mit Schwerpunkten in der Kapitalanlage wie erneuerbare Energien, Recycling oder der Schutz natürlicher Ressourcen.

Auswirkungen auf den Versicherungs­vertrieb

Die Diskussion über Nachhaltigkeit in der Versicherungsbranche geht über die reine Produktlandschaft hinaus und findet verstärkt im Vertrieb statt. Die Integration von Environment-, Social- und Governance-Aspekten (ESG) in die Kunden- und Anlageberatung hat tiefgreifende Folgen und erfordert eine Neugestaltung von Vertriebsstrategien:

1.
ESG-Integration in Beratung und Dokumentation
Die verstärkte Einbindung von Nachhaltigkeitskriterien in das Beratungsgespräch und dessen Dokumentation erfordert eine erhöhte Sensibilität und Kompetenz der Versicherungsvermittler. Dieser Schritt ist nicht nur aus ethischen Gründen wichtig, sondern auch aufgrund der gesetzlichen Vorgaben und einer wachsenden Nachfrage nach nachhaltigen Produkten.
Eine Verbraucherbefragung zeigt, dass 54% der Frauen und 46% der Männer das Thema Nachhaltigkeit wichtig ist. Dennoch fühlt sich der nachhaltigkeitsinteressierte Kundenkreis zum großen Teil noch recht verloren. Laut einer EY-Studie würden 45% dieser Zielgruppe keinen Versicherer als besonders nachhaltig bezeichnen. Der Handlungsbedarf, um diese Diskrepanz aufzulösen, ist also groß.
46% der Männer und 54% der Frauen interessieren sich für Nachhaltigkeit
2.
Anpassung von Beratungsprozessen und IT
Die ESG-Integration erfordert eine Anpassung von Beratungsprozessen und der IT-Infrastruktur sowie die Überarbeitung von Verkaufsprospekten, Websites und (vor-)vertraglichen Informationen. Versicherungsunternehmen müssen sicherstellen, dass die neuen Vorgaben von ihren Systemen umfassend unterstützt werden und die Vermittler sie effektiv in den Prozess einbinden können. Die Anpassungen könnten auch die Einführung neuer Tools zur Analyse und Bewertung von nachhaltigen Investitionen mit sich bringen. Der Einsatz intelligenter Beratungssoftware ist grundsätzlich äußerst lohnenswert, da sie durch Automatisierung und Effizienzsteigerung der Beratungsprozesse dazu beiträgt, dass Vermittlern mehr Zeit für die (Nachhaltigkeits-)Beratung bleibt. Eine umfassende Integration von ESG-Aspekten in die Beratung dient nicht nur der gesetzlichen Konformität, sondern auch der Stärkung des Kundenvertrauens.

3.
Belebung der Nachfrage und Produktinnovationen

Die Integration von ESG-Kriterien in die Präferenzabfrage beim Kunden kann zu einer Belebung der Nachfrage nach nachhaltigen Versicherungsprodukten führen. Dies wiederum schafft Raum für Innovationen in der Produktentwicklung, da Versicherungsunternehmen immer mehr bestrebt sein werden, vielfältigere und ansprechendere nachhaltige Angebote zu schaffen.

4.
Informations- und Schulungsbedarf

Die ESG-Integration in die Kapitalanlage erfordert von Versicherungsvermittlern einen deutlich erhöhten Informationsbedarf. Um diesem gerecht zu werden, wird es einen wachsenden Bedarf nach qualifizierter Beraterschulung geben. Fortbildungsmaßnahmen müssen sicherstellen, dass Vermittler nicht nur die Grundlagen von ESG verstehen, sondern auch in der Lage sind, diese Informationen effektiv in den Beratungsprozess zu integrieren.

Insgesamt erfordern die Auswirkungen der ESG-Integration in die Versicherungsbranche eine ganzheitliche Anpassung der Vertriebsstrategien. Wie eine Trendstudie zeigte, sind die größten Hürden für nachhaltige Geldanlagen Bedenken wegen Greenwashing oder zu geringes Wissen (jeweils 21%). Zugleich nannten die meisten Befragten (21%) eine bessere Erklärung der Produkte als größten Anreiz für nachhaltige Investments. Intensive Schulungsmaßnahmen und ein angepasster Beratungsworkflow, der dem Thema Nachhaltigkeit genug Raum gibt, können demnach zu den wichtigsten Stellschrauben gezählt werden. Wer Bereitschaft zeigt, sich auf diese Veränderungen einzulassen, erfüllt nicht nur regulatorische Anforderungen, sondern kann zudem seine Positionierung als nachhaltiger und verantwortungsbewusster Akteur auf dem Markt stärken.

Fazit

Die Versicherungsbranche steht vor der Herausforderung, Nachhaltigkeit nicht nur als Trend, sondern als grundlegenden Wandel zu begreifen. Zunehmend werden nicht nur finanzielle Risiken, sondern auch ökologische und soziale Aspekte in die Entscheidungsprozesse einbezogen. Die Branche hat die Chance, Vorreiter in nachhaltigem Handeln zu werden, und die Weichen für eine resilientere und zukunftsfähigere Versicherungswelt zu stellen.

Der Weg zu einer nachhaltigeren Versicherungsbranche erfordert nicht nur Anpassungen in den Prozessen, sondern auch ein Umdenken in der gesamten Unternehmenskultur. Kunden, Investoren und die Gesellschaft insgesamt werden verstärkt darauf achten, wie Versicherer und Finanzdienstleister ihre Verantwortung wahrnehmen.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine ethische Pflicht, sondern auch eine strategische Chance für Versicherungsunternehmen darstellt. Diejenigen, die diese Herausforderungen aktiv angehen, werden nicht nur ihre Resilienz stärken, sondern auch langfristig im sich wandelnden Markt erfolgreich sein.

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