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iS2 Inflations­rechner

Wie viel ist mein Geld in Zukunft wert? Wie hoch mĂŒsste mein Gehalt heute sein, um meine schwindende zukĂŒnftige Kaufkraft auszugleichen? Der iS2 Inflationsrechner gibt Antworten auf diese Fragen.

Kaufkraftverlust

In welchem Maß sinkt der Wert eines bestimmten Geldbetrages?

Nötiger Ausgleich

Wie viel ist heute nötig, um mir spÀter von meinem Geld das Gleiche leisten zu können?

Jahre / Dauer

Wie verÀndern sich Kaufkraft und nötiger Ausgleich im Zeitverlauf?

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Wertverlust des Geldes einfach berechnen

Mithilfe unseres Inflationsrechners kann die inflationsbedingte Kaufkraft im Zeitverlauf ermittelt und anschaulich visualisiert werden. Geben Sie den Geldwert und die Inflationsrate an und erfahren Sie, wie viel Wert Ihr Geld in den nÀchsten Jahren verlieren wird und welcher Betrag zum Kaufkraftausgleich nötig wÀre.

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100 Euro Geld verbrennt - Inflation

ErlÀuterungen zum Inflationsrechner

Unser Inflationsrechner hilft Ihnen zu verstehen, wie sich die Kaufkraft eines Geldbetrages in einem bestimmten Zeitraum verĂ€ndert. Im Allgemeinen nimmt der Wert des Geldes mit der Zeit ab. Das bedeutet, dass Sie mit 100 Euro heute nicht mehr die gleiche Menge an Waren oder Dienstleistungen kaufen können wie in 10 Jahren. In AbhĂ€ngigkeit von der ausgewĂ€hlten Inflationsrate zeigt unser Tool sowohl die Entwicklung der Kaufkraft als auch den nötigen Betrag zum Ausgleich des Kaufkraftverlusts an. Der Rechner kann zum Beispiel zur Berechnung der Wertentwicklung einer Geldanlage oder einer voraussichtlichen wiederkehrenden Überweisung (z. B. Rente) eingesetzt werden.

Bei der EinschĂ€tzung von Renten kann unser Inflationsrechner sehr hilfreich sein. Angenommen, Ihre private Zusatzrentenversicherung garantiert Ihnen in 30 Jahren eine monatliche Rente von 500 Euro, dann mĂŒssten Sie berĂŒcksichtigen, dass die Inflation die Kaufkraft des Geldes reduziert. Bei einer Inflationsrate von 3 Prozent lĂ€ge die Kaufkraft der Rente dann nur noch bei etwa 206 Euro, Ihre Rente wĂ€re zu Rentenbeginn also weniger als halb so viel wert wie heute.

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Gerne besprechen wir Ihren individuellen Anwendungsfall und die Umsetzungsmöglichkeiten mit Ihnen.

HĂ€ufig gestellte Fragen & Antworten

FAQ zum Thema Inflation und Kaufkraft

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Wenn Sie noch weitere Fragen haben, können Sie uns gerne kontaktieren. Wir antworten so schnell wie möglich.

Inflation ist der Anstieg der Preise eines durchschnittlichen Warenkorbs. Bei zunehmenden Preisen wird mehr Geld benötigt, um die gleichen Waren zu kaufen. Bei einer jĂ€hrlichen Inflationsrate von 3% steigt der Preis des gesamten Warenkorbs beispielweise von 1.000 Euro in diesem Jahr auf 1.030 Euro im nĂ€chsten Jahr. Das Gegenteil von Inflation ist Deflation, wenn die Preise fĂŒr Waren und Dienstleistungen sinken. 

Die Inflationsrate in Deutschland wird auf Basis des Verbraucherpreisindex (VPI) berechnet. Der VPI ist ein Maß fĂŒr die VerĂ€nderung der Preise, die Verbraucher fĂŒr Waren und Dienstleistungen zahlen. Der Index wird monatlich vom Statistischen Bundesamt erhoben und setzt sich aus den Preisen fĂŒr 650 GĂŒterarten zusammen. Dazu gehören beispielsweise Lebensmittel, Mieten, Energiekosten, Transportkosten sowie viele andere Produkte und Dienstleistungen, die im tĂ€glichen Leben benötigt werden.

Um die Inflationsrate zu berechnen, wird der aktuelle VPI-Wert mit dem VPI-Wert des Vorjahres verglichen. Die Differenz gibt die VerĂ€nderung des Preisniveaus an, die als prozentuale VerĂ€nderung ausgedrĂŒckt wird. Wenn der aktuelle VPI beispielsweise um 2 Prozent höher ist als der VPI des Vorjahres, betrĂ€gt die Inflationsrate 2 Prozent.

Es gibt mehrere Faktoren, die zur Entstehung von Inflation beitragen können, darunter:

  • Zunehmende Nachfrage
  • AngebotsengpĂ€sse
  • Steigende Kosten fĂŒr Produktionsfaktoren wie ArbeitskrĂ€fte, Rohstoffe oder Energie
  • Inflationserwartungen
  • Geldmengenwachstum

In der Regel gibt es keine einzelne Ursache fĂŒr Inflation, sondern eine Kombination von Faktoren, die zu Preissteigerung und Wertverlust fĂŒhren.

Unter Kaufkraftverlust versteht man den Verlust an Wert und damit an Kaufkraft des Geldes. Das bedeutet, dass man sich mit einem bestimmten Geldbetrag weniger leisten kann als zuvor. Ein Kaufkraftverlust tritt auf, wenn die Inflation steigt, wĂ€hrend das Einkommen des Einzelnen gleich bleibt oder nur langsam wĂ€chst. Kaufkraftverluste können langfristige Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Bevölkerung haben und sind daher ein wichtiges Thema fĂŒr die Wirtschaftspolitik.

WÀhrend die durchschnittliche Inflationsrate in Deutschland im Jahr 2020 nur etwa 0,5% betrug, ist sie in den Folgejahren rasant angestiegen. Im Herbst 2022 betrug sie sogar 10 Prozent, so viel wie seit fast 50 Jahren nicht mehr. Obwohl sie sich etwas abgeschwÀcht hat, bleibt sie weiterhin auf einem hohen Niveau.

Die GrĂŒnde fĂŒr die Inflation sind vielschichtig. Nach der Corona-Pandemie haben Verbraucher ihr Konsumverhalten geĂ€ndert und aufgeschobene Anschaffungen und Unternehmungen nachgeholt. Gleichzeitig gibt es immer noch weltweit Produktionskostensteigerungen und Störungen in den Lieferketten. Hinzu kommen RohstoffengpĂ€sse aufgrund des Krieges in der Ukraine, insbesondere bei Energie und Getreide, was das Angebot weiter verringert.

Die Zentralbanken und Regierungen können versuchen, Inflation durch Maßnahmen wie Zinserhöhungen, Geldmengenkontrolle oder fiskalpolitische Maßnahmen zu bekĂ€mpfen. Jede dieser Maßnahmen hat Vor- und Nachteile und kann unterschiedliche Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Eine effektive BekĂ€mpfung der Inflation erfordert daher oft eine Kombination verschiedener Maßnahmen.

Historische Inflationsraten

Die Inflationsraten in Deutschland haben sich im Laufe der Geschichte stark verÀndert. 

1920

In den 1920er Jahren erlebte Deutschland eine Hyperinflation, die zu einer völligen Entwertung der WĂ€hrung fĂŒhrte. ​

1930

In den 1930er Jahren wurde die Inflation in Deutschland durch eine Reihe von wirtschaftlichen Regulierungsmaßnahmen stabilisiert.​

1946

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Deutschland eine hohe Inflation, bedingt durch die Wiederherstellung der Wirtschaft und den Wiederaufbau.​

1990

In den 1990er Jahren kam es in Deutschland zu einer Geldentwertung, die durch die Wiedervereinigung und die EinfĂŒhrung des Euros verursacht wurde.

1970

In den 1970er Jahren gab es in Deutschland eine Stagflation, bei der eine hohe Inflation mit einer hohen Arbeitslosigkeit einherging.

2023

Nachdem die Inflationsrate in Deutschland zuletzt relativ niedrig war, ist sie in jĂŒngster Zeit wieder auf einem hohen Niveau und stellt eine Herausforderung fĂŒr die deutsche Wirtschaft dar.

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Berechnung: 5,0 % Inflation, im Durchschnitt kostet eine Kugel Eis im Jahr 2023 in Deutschland 1,47€.